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29.08.2010 Über Ilbeshausen nach Frankfurt

Es ist Sonntag - Der Tag des Ohrensausens. Egal was man auch tut; auf Bühnen ist es nun mal laut. Und wenn alles gut läuft, ist es davor sogar noch viiiiel lauter. So wie gestern. Und vorgestern. Das umso bewundernswerter, wenn man bedenkt, dass an diesem Wochenende, außer Schnee, so ziemlich jeder Wetterzustand irgendwann mal auftrat.Und irgendwie machen sich zwei Gigs an einem Wochenende auch immer in den Zigarettenschachteln und Stimmbändern bemerkbar.
In Ilbeshausen dachten wir zunächst, dass wir mit samt dem Zelt wegschwimmen würden und waren schon kurz davor uns eine Arche zu bauen. Wohl denjenigen, die sich um diese Zeit nicht zur obligatorischen Flaschenbier-Party in Nachbars Garten versammelt hatten. Die kamen aber Gott sei Dank später alle ins Festzelt zu Ilbeshausen und verbrachten einen Abend im Zeichen von Lauterbacher und Seven Hell. Teil 1 des Wochenendes war feucht und vor allem fröhlich!
Am nächsten Tag stand die Tour de Frankfurt an, weil sich das Heranfahren ans Museumsuferfest wie gewöhnlich eine echte Herausforderung darstellt. Und mit neun Leuten im Bus, von denen mindestens 50 Prozent am Abend vorher dem Weizenbier-Gott gehuldigt hatten, ist das wirklich kein Spaß. Anders verhielt es sich da mit den Konzerten auf der Mainova-FR-Bühne: Brothorst, The Boptown Cats und Depeche Reload - abwechslungsreicher geht es fast nicht.
Vor der Bühne herrschte akuter Platzmangel, trotz der Tatsache, dass der Platz im Vergleich zum letzten Jahr wesentlich vergrößert wurde. Angeblich musste das Sicherheitspersonal sogar im hinteren Bereich "räumen", damit überhaupt noch ein Durchkommen für die vorbeigehenden Besucher gewährleistet werden konnte. Mit anderen Worten: Es war VOLL und da freut man sich natürlich als Band. Gerade wenn so viele bekannte Gesichter im Publikum stecken. Weitershain, Flieden, Brauerschwend, Schotten, Nidda, Gedern - alle schienen eine Delegation entsandt zu haben. Und natürlich waren auch viele Seven-Hell-unerfahrene Leute da, was ja auch so ein bisschen den Reiz des Museumsuferfestes ausmacht. Und ja, es war uns ein Fest!!!
Danke an die Frankfurter Rundschau und SV Promotions für die extrem gute Organisation und danke an alle, die gestern mit Leib und Seele diese Band unterstützt haben.
SEVEN HELL
21.08.2010 Wenn die Musi spielt...

"Trenkwalder und Seven Hell in Kefenrod", hieß es in einer kürzlich erschienenen Ausgabe des Kreis-Anzeigers - natürlich oder Gott sei Dank nicht am selben Abend... Wäre musikalisch auch eine etwas zu gewagte Mischung gewesen. Zumal viele von uns dann wahrscheinlich die Bühne nur noch in der Horizontalen hätten betreten können.
Somit gehörte der Freitagstermin uns und wir verbrachten einen Abend vor wirklich buntgemischtem Publikum. Jung, alt, mittel - alles war vertreten. Leute mit Metallica-T-Shirts, Leute mit Wacken-T-Shirts und auch Leute mit überhaupt keinen T-Shirts! Der Grund: Vor der Bühne wurde gestern mächtig das Tanzbein geschwungen, weshalb hier und da auch mal eine Oberbekleidung das Zeitliche segnete. Platz war ja schließlich genug in diesem Monstrum von einem Zelt.
Besonders schön für die Band: ein Backstage-Bereich mit Kühlschrank und Rundumversorgung. Und weiterhin: viele Menschen, die richtig Spaß hatten. Da kann man es auch mal verschmerzen, dass das Zelt alles andere als voll war, schließlich verdienen 350 Leute genauso ein gutes Konzert wie 700. Und vielleicht platzt die Hütte ja heute Abend bei den Trenkwaldern aus allen Nähten. Wir fanden 's jedenfalls toll und halten uns gerne wieder einen Termin frei.
Danke an alle Beteiligten und ein schönes Restwochenende!
SEVEN HELL
14.08.2010 Der Nebel von Effolderbach

Schon komisch, wenn man nach dem Konzert erst mal sein Auto suchen muss. Woher kam auf einmal der ganze Nebel?? Oder waren das vielleicht nur Müdigkeitserscheinungen? Schließlich gab es gestern vier Sets auf die Ohren und ab einer gewissen Uhrzeit kommt man sich automatisch ziemlich benebelt vor. Das kann man bei dem Publikum aber ruhig mal in Kauf nehmen, schließlich war auch zu fortgeschrittener Uhrzeit noch ordentlich Stimmung im Zelt. Sogar eine Delegation aus Mailand gab sich lautstark die Ehre. Italiener mit gutem Englisch und Heavy Metal im Blut trifft man nicht alle Tage.
Ach ja und es war wohl das erste Konzert, bei dem bereits ein Mann im Seven-Hell-T-Shirt vor der Bühne stand, obwohl die Band noch nicht mal vollständig anwesend war. ;-) Danke an alle und hoffentlich bis nächstes Jahr!
Nächsten Freitag, 20. August geht es übrigens nach Kefenrod, wo wir wieder frisch, fromm, fröhlich, frei auf die Pauke hauen werden.
Bis die Tage,
SEVEN HELL






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